01 — Worum es geht
Was Therapie- und Coaching-Sites von normalen Websites unterscheidet.
Die meisten Coaching- und Therapie-Websites haben das gleiche Problem: sie sehen alle gleich aus. Stockfotos von glücklichen Menschen am Strand, Pastelltöne, weichgezeichnete Headlines wie 'Finde dein wahres Ich'. Wer das fünfte Mal so eine Seite sieht, glaubt nichts mehr. Der Markt ist überschwemmt mit oberflächlichen Auftritten.
Das Gegenteil — was eure Klientel sucht — sind Sites, die ernsthaft wirken. Ruhige Typografie statt knalliger Buttons. Großzügiger Whitespace statt Section-um-Section-Bombardement. Klare Worte statt Coaching-Floskeln. Eine Website, die sich anfühlt wie eure Praxis: aufgeräumt, präsent, ohne Druck.
Gleichzeitig gibt es die rechtliche Ebene: das Heilpraktikergesetz erlaubt nicht jede Aussage. 'Heilung' versprechen ist verboten, 'Coaching' und 'Therapie' müssen sauber getrennt sein, Werbeverbote für bestimmte Heilberufe gelten weiterhin. Ich arbeite mit diesen Regeln, statt sie zu ignorieren — das schützt euch rechtlich und macht den Auftritt seriöser.
02 — Typische Probleme
Wo Therapie- und Coaching-Websites typisch scheitern.
PROBLEM 01
Coaching-Schablone überall
Wenn eure Site aussieht wie tausend andere Coaching-Sites, hat eure Positionierung digital nicht stattgefunden. Premium-Klientel erkennt Schablonen sofort und scrollt weiter.
PROBLEM 02
Fehlende rechtliche Trennung
'Heilung von Depression' verspricht — schon ist die Abmahnung da. Therapie und Coaching müssen sauber getrennt sein, das ist nicht optional. Viele Sites mischen das absichtlich, weil 'Coaching' weniger Hürden hat. Das wird zunehmend abgemahnt.
PROBLEM 03
Generische Stockfotos
Lavendelfeld mit lächelnder Frau im Sonnenuntergang. Niemand glaubt, dass das eure Praxis ist. Ein einziges echtes Portrait ist mehr wert als zehn Stockbilder.
PROBLEM 04
Zu viel Verkauf
'Buche jetzt deinen Erstgesprächstermin!' mit Pop-up und Countdown wirkt im Coaching schon penetrant — bei Therapie ist es ein No-Go. Eure Klientel ist sensibel, der Auftritt muss das spiegeln.
PROBLEM 05
Schlechte Mobile-Performance
Coaching-Sites sind oft visuell überladen mit Slider, Parallax und 15 Schriftarten. Resultat: 14 Sekunden Ladezeit auf dem iPhone. Eure Premium-Klientel hat keine Geduld für sowas.
03 — Mein Ansatz
Wie ich Therapie- und Coaching-Sites baue.
Direktive zuerst, Design zweitens. Bevor ich anfange zu bauen, klären wir die Positionierung: Wer ist eure Wunsch-Klientel? Was unterscheidet euch von der Konkurrenz konkret? Welche Themen bearbeitet ihr, welche bewusst nicht? Eine Website ohne klare Positionierung ist Kosmetik — mit klarer Positionierung wird sie zum Filter, der die richtigen Klient*innen zu euch lässt.
Ästhetik aus dem Premium-Editorial. Statt Coaching-Buntes: ruhige Farbwelt (oft Sage, Taupe, Off-White, mit einem Akzent), großzügige Typografie (Manrope, Cormorant, GT Sectra in feinen Weights), viel Weiß, ein einziges großformatiges Portrait als Hero. Wer hier landet, fühlt sofort: das ist nicht generic.
Klartext statt Coaching-Sprech. 'Ich begleite Menschen in beruflichen Übergangsphasen' ist tausendmal stärker als 'Ich helfe dir, dein wahres Selbst zu entfalten'. Ich schreibe Texte, die zeigen, was ihr wirklich tut — und exakt das ranken Suchmaschinen, weil nur das wirklich gesucht wird.
HPG-konforme Trennung von Anfang an. Therapie, Coaching, Heilpraxis: jede Kategorie bekommt ihre eigene Sprache, ihre eigenen Aussagen, ihre eigenen rechtlichen Hinweise. Das ist trockene Arbeit, schützt euch aber dauerhaft.
Statisches HTML auf Hetzner statt WordPress. Therapie-Praxen sind datenschutzrelevant. Jeder Plugin-Layer ist Angriffsfläche. Eine statische Site hat null Plugins, null Datenbank-Layer, lädt unter einer Sekunde und ist praktisch nicht hackbar. Pflege geht trotzdem ohne Programmierkenntnisse.
05 — Häufige Fragen
Was Kunden vor dem Erstgespräch wissen wollen.
Persönlich
Therapie- und Coaching-Sites bauen heißt, mit der Substanz arbeiten, die ihr eh schon habt. Ich erfinde euch nicht neu — ich übersetze, was ihr seid und tut, in eine digitale Form, die das gleiche signalisiert wie ein Erstgespräch in eurer Praxis: Aufmerksamkeit, Präzision, Ruhe.
Wenn ihr eine Praxis führt, deren digitaler Auftritt das gerade nicht leistet — lass uns reden. Unverbindlich, 30 Minuten. Ich sage euch ehrlich, ob ich passe und wo ich vielleicht nicht der richtige bin.